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Reisekrankheit beim Kleinhund
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Grus51
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Beitrag1/3, Verfasst am: 25.03.2015, 19:17   

Betreff:   Reisekrankheit beim Kleinhund
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Sicherlich gibt es auch bei großen Rassen ab und an ein Tier mit einem "nervösen Magen" oder einer bloßen "Auto-Neurose". Die Auslöser können sowohl olfaktorische als auch haptische oder akustische Einflüsse sein. Bei den Kleinhunden gibt es aber anscheinend ein eher mentales Problem - weil sie nicht richtig sehen können was um sie herum passiert.

Auf den Trichter wären wir auch nicht freiwillig gekommen - wie so oft half uns Gevatter Zufall dabei, eine Lösung zu finden. Diese Lösung heißt KiTO und ist ein höhenverstellbares, schnell zu montierendes Hundekörbchen. KiTO wird mittels der beiden Bügel an den beiden Raststäben der Kopfstütze eingehängt und gut. Unterseits befindet sich eine breite Lasche, in welche der Sicherheitsgurt eingelegt werden muß und das Ende wird natürlich in das zugehörige Schloß gesteckt. Auf die Gurtführung ist besonders zu achten - da muß man etwas probieren ehe die optimale Verlegung gefunden ist denn der Gurt soll ja das Körbchen stramm nach unten halten und andererseits auch nirgendwo scheuern.

Unser kleiner Kolja hat sich immer übergeben müssen und das obwohl wir ihm am Vortag vor einer Reise schon nichts mehr zu futtern gaben. Also blieb nichts weiter, als ihm eine Reisetablette zu verabreichen da einfacher natürlicher Ginseng auch nicht die erhofft Wirkung hatte. Es ist aber auf Dauer keine Lösung, so ein kleines Körperchen mit irgendwelchen Mitteln abzufüllen nur um von A nach B zu kommen.
So suchten wir nach Alternativen und stießen auf die Website von Margot K. Steiner, der Erfinderin des Hundekörbchens.

Kurz und gut, es ist kein Billigplunder sondern gutes, solide verarbeitetes Material und natürlich hat es auch seinen Preis. Wir waren - reichlich negative Erfahrungen aus der Jetztzeit hat wohl jeder schon machen müssen - erst recht skeptisch; kann das wirklich funktionieren? Ist das so eine simple Ursache? Also ein Körbchen der kleinen Größe - Kolja ist eben nur ein Zwerg - bestellt. Als es drei Tage später der UPS anbrachte, waren wir nach dem Auspacken zwar von der Qualität begeistert aber noch immer war da die Skepsis: soll es das nun wirklich schon gewesen sein Question

Nachdem sich Kolja mit seinem neuen Sitz- und Liegemöbel angefreundet hatte war uns klar, daß es nicht bei diesem einen Teil bleiben würde Smile Für unsere beieden Mädels ist Koljas Körbchen zu klein - also die größere Variante geordert und nun haben wir im Handumdrehen drei "Hochsitze" bzw. diese bei Bedarf in Sekunden Abgebaut um Platz für Zweibeiner zu haben.



Weil das mittlere Körbchen so weit oben hängt, haben wir die Kopfstütze dieses Sitzes einfach verkehrtherum reingesteckt. Das ist natürlich bei jedem Fahrzeugtyp ggfs. etwas anders, aber es gibt eigentlich immer und für alles eine Lösung.



Wir können diese Hundekörbchen wirklich nur jedem Tierbesitzer nahelegen, der mit seinem Kleinhund ein ähnliches Problem hat.
So ein Körbchen kann auch ohne Weiters am Beifahrersitz befestigt werden - der Hund selbst hängt an der doppelten Sicherungsleine des Körbchens, die in sein Geschirr eingeklinkt wird. Damit ist er samt seinem Gestühl absolut sicher, auch bei scharfen Manövern oder abruptem bremsen.
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Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen.
(Robert Lembke)
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Mascha

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Beitrag2/3, Verfasst am: 09.04.2015, 23:06   

Betreff: Reisekranke Hunde
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Nicht nur berufsbedingt - auch privat hatte ich schon mit Hunden zu tun, bei denen der Anblick eines Fahrzeugs mit Sabbern und Zittern quittiert wurde. Unsere Bemühungen und Versuche, unseren Vierbeiner von den Annehmlichkeiten dieser Touren zu überzeugen, wurden meistens mit dem Darniederlegens des Mageninhaltes beantwortet.
Es gibt mehrere Wege, um einen Hund von einer Autofahrer- Allergie abzubringen.

Fall1 - Yanka
Yanka war von Anfang an autokrank. Jeder kennt den Begriff seekrank. Yanka war Autokrank. Kurze oder lange Fahrten überstand sie nur, indem sie sich in meinem Fahrzeug ausleerte. Als sie 2 Jahre alt war, hatten wir vor, mit unseren Hunden an die Cote d`azur zu fahren. 20 Stunden nonstop. Mit drei Hunden. Glücklicherweise gab es da noch einen TA in meiner Nähe, der Erbarmen mit den Tierchen hatte. Er gab mir 1/2 Tablette von ??? Keine Ahnung, wie diese tollen runden Dinger hießen.
Zu Reisebeginn hatte Yanka 1/2 von dieser halben Tablette bekommen. Noch in Südfrankreich war sie im delirium, hatte aber dadurch mitbekommen, dass Autofahren gar nicht so stressig ist.

Weil, ihr ist auf diesem weg nichts Schlimmes passiert und

Fall2 - Autoeinbauten

In diesem Fall waren wir in einem Opel Caravan unterwegs. 2 Erwachsene. 2 Kinder, drei Hunde und Gepäck und Vorräte für 2 Wochen Urlaub in der Sonne.
Wir haben den Kofferraum umgebaut: Insgesamt hatten vier Klappboxen Platz. Ein Gestell wurde gebaut, darüber eine Liegefläche errichtet. Diese Liegefläche wurde mit Wachstuch bezogen, darauf legten wir eine Antirutschmatte und darauf Hundedecken. So fuhren unsere Hunde (darunter die Yanka, die im Schlummerland war) mit uns in den Urlaub.
Sie konnten draußen etwas sehen und sich dennoch frei bewegen! (Also frei bewegen heißt, dass sie nicht angeleint waren. Ein Gitter verhinderte, dass sie bei einer etwaigen Notbremsung nach vorn geflogen wären) Aber sie konnten die Plätze wechseln, die vorbeifliegende Landschaft beobachten und alles war bestens.
Uns überholende Autofahrer und solche, die wir überholten, quittierten unser Urlaubsgefährt immer mit einem erstaunten Lächeln Razz

Fall3 - Festketten im Auto

Das geht nach meinen Erfahrungen gar nicht. Zumindest nicht bei den Hunden, die Probleme beim Autofahren haben. Hier ist ein sicheres Gitter und damit Bewegungsspielraum im Kofferraum viel besser, als das Eingequetsche in irgendeine Transportbox. Wenn dann noch Sicht nach draußen gewährleistet wird, ist es nur eine Frage der Zeit (=eine Frage des Übens), bis sich Hund an die Autofahrten gewöhnt hat.

D.A.P.

Angeblich soll dieses künstlich erzeugtes Pheromon Hunden in solchen Situationen helfen. Ich habe es an verschiedenen Hunden ausprobiert - schade um`s Geld. Ganz ehrlich.
Da kommen wir mit der "Ist das toll, so ein schönes Auto"- Methode viel besser.

Fazit:
Hunde sollten zwar gesichert im Auto transportiert werden. Aber wenn sie nach draußen sehen können und ein wenig Bewegungsfreiheit haben, können sie AutoTourtouren besser verkraften.
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Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.

Georg Bernard Shaw (1856 - 1950)
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Grus51
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Beitrag3/3, Verfasst am: 08.05.2015, 22:51   

Betreff:
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Mascha schrieb wie folgt:
D.A.P.

Angeblich soll dieses künstlich erzeugtes Pheromon Hunden in solchen Situationen helfen. Ich habe es an verschiedenen Hunden ausprobiert - schade um`s Geld.


Vorab: Ich kenne das Zeug nicht, habe auch nie zuvor darüber etwas vernommen.

Aber: So einfach abtun würde ich es nicht.
Wenn wir mal ausklammern, daß es sich hier um einen konstruierten Schwindel handelt, dann muß man ganz einfach davon ausgehen, daß dieses "Zeug" eine Art Parfüm für Hundenasen darstellt.

Es wird nicht bezweifelt, daß Du dieses Hilfsmittel an verschiedenen Hunden ausprobiert hast ohne irgendeine merkbare Reaktion aber die Frage ist, an oder in wievielen verschiedenen Autotypen unterschiedlicher Hersteller hast Du den Test gemacht?

Es gibt bekanntlich eine Unmenge Kunststoffteile die in so einer Gehhilfe verbaut sind und jedes dieser Teile stinkt auf seine Weise. Dazu kommen noch Fußmatten, Polster, Türbespannungen, Himmel . . .
Wir merken kaum einen Unterschied - zu sehr sind unsere Sinne abgestumpft - doch eine Hundenase kann Gerüche erfassen die in ihrer Vielfalt außerhalb unseres Vorstelungsvermögens liegen. Aber das weißt Du ja selbst Smile

Wenn wir davon ausgehen, daß die berühmt-berüchtigten Marderschäden, welche nur zum Teil dem kaum faßbaren Spieltrieb juv. Expl. zuzuschreiben sind, zu einem anderen Teil aber exakt wegen ihrer Duftnote attackiert und zerstört werden, kommen wir nach Auswertung entsprechender Daten zum Schluß, daß es nur bestimmte Hersteller und bestimmte Fahrzeugtypen sind bzw. waren, welche so rabiat außer Gefecht gesetzt worden sind. Der Steinmarder als typischer kulturfolger hat sich eben auch des Menschen liebste Blechblase angeeignet und versucht, sie seinem Bedürfnis etwas anzupassen Smile Naja, die Betroffenen Besitzer haben das wohl nicht so locker genommen, was durchaus verständlich ist. Neben Mardern haben auch Nagetiere wie Mäuse und Ratten zuweilen ganz bestimmte Kunststoffe "zum Fressen gern" gehabt und dabei den plötzlichen Stromtod billigend in Kauf genommen.

Also, die moderne Petrolchemie versorg uns nicht nur mit Annehmlichkeiten, sie macht uns auch in Folge bestimmter Ausdünstungen krank und selbst wenn wir dies nicht riechen, den Tieren stinkt es gewaltig! Das kann sich in Angst, Abwehr aber auch Aggression entladen. Oder es kann durch "Gestanksverbesserung" soweit beeinflußt werden, daß eine Negierung erreicht wird. Warum und welche Wirkmechanismen da zusammenspielen, sei erstmal bedeutungslos. Ich würde den "Wunderstoff" mal gezielt in solchen Autos einsetzen, die nachweislich bereits durch Marderschäden aufgefallen sind.
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