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Wurfentwicklung des E-Wurfes
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Kranichfeld
Hundefreund


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Beitrag1/3, Verfasst am: 25.11.2015, 10:20   

Betreff:   Wurfentwicklung des E-Wurfes
Zusatz:       1. Wurf von Anastasia, (geb. 19.04.2012)
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Am 24.11.2015 ist der 1. Wurf von Anastasia & Kolja gefallen. Von der Geburt des 1. Welpen um 7:15 bis zur finalen Nr. 4 um 9:10 sind gerademal 2 Stunden vergangen. Dabei war die Zeit davor, beginnend am Vorabend bis gegen 2:50 von einer zunehmenden Unruhe der werdenden Mutter angefüllt. Dagegen war dann auch das sonst so hilfreiche Lavendelkissen nahezu wirkungslos.
Um 2:50 schließlich mußte Nasti nochmal raus in den Garten um sich zu lösen. Da sie am Vortage bereits kaum noch Nahrung aufgenommen hatte - was ihrem Naturell vollkommen entgegenstand - war es unverkennbar, daß die Geburt unmittelbar bevorstehen mußte und so kam es folgerichtig gegen 4:30 zum Blasensprung. Es vergingen nun noch fast 3 Stunden, bis der kleine "EDIK", mit den Füßen voran, den Weg durch den engen Geburtskanal geschafft hatte. Für die Erstgebärende war das eine Tortur, akustisch unverkennbar an der Mischung helltönender Angstschreie mit den tiefen kehligen Schmerzlauten, welche einem +/- unbeteiligten Beiwohner selbst fast schon körperlichen Schmerz bereiten. Bei aller emotionalen Betroffenheit hat aber auch hier das eiserne Gesetz der Natur Vorrang und jeder Gedanke an vermeintlich helfendes Eingreifen per Skalpell ist ad absurdum zu führen denn damit wird weder dem Hund noch der Rasse geholfen - im Gegenteil! Die irreparablen Schädigungen sind ja bei einer Vielzahl von Rassen unübersehbar. Als verantwortungsvoller Züchter muß man sich eben die Zeit nehmen, die es für eine Geburt nunmal braucht und das können ohne weiteres 12 Stunden und mehr sein! Das einzige was der Hund dabei unbedingt benötigt ist die bedingungslose Zuwendung durch seine Bezugsperson(en), jenen Lebewesen denen er volles Vertrauen entgegenbringt und die als einzige in der Lage sind, dem Tier die nötige mentale Unterstützung angedeihen zu lassen, ihm die unbedingte Sicherheit zu geben, indem sie selbst durch ihre innere Ruhe und Abgeklärtheit die verständlichen Angstgefühle der Erstgebärenden kompensieren.

An der Stelle füge ich wieder die Tabelle mit den alltäglichen Wiegeergebnissen der vier Welpen ein. Die Einzelgewichte sind grundsätzlich etwas größer als bei Maschas Welpen. Das hat aber nichts damit zu tun, daß es hier wirklich nur 4 Welpen sind sondern eher damit, daß Nastja selbst von etwas kräftigerer Statur als ihre Mutter ist und dies so - trotz der noch kürzeren Tragzeit - an die Welpen weitergegeben hat.

Bedeutung der farblichen Hervorhebungen:
  • Hellblau: 1. Wurfbesichtigung
  • Grün: 1. Augenöffnung
  • Orange: 1. Wurfkontrolle
  • Hellgrau: 1. Wurmkur mit Welpan
  • Gold: 1. Impfung, Chippen, Blutentnahme für DNA-Labor, Wurfabnahme im Zwinger durch den TA
  • Cyan: 2. Wurmkur mit Welpan
  • Rot: 2. Impfung / Tollwut in der TA-Praxis mit Entnahme von EDTA-Blut zur Archivierung im GEN-Labor
  • Violett: Wurfübernahme in das ZB
  • Rosa: markiert die Hündin

Geburt t: 07:15 07:42 08:40 09:10
Datum Edik Elija Elana Efim
24.11.15 -.167 g -.188 g -.194 g -.177 g
25.11.15 -.180 g -.197 g -.199 g -.187 g
26.11.15 -.183 g -.206 g -.200 g -.185 g *
27.11.15 -.204 g -.222 g -.211 g -.206 g
28.11.15 -.226 g -.245 g -.233 g -.230 g
29.11.15 -.255 g -.276 g -.264 g -.252 g
30.11.15 -.276 g -.305 g -.285 g -.274 g
01.12.15 -.306 g -.326 g -.308 g -.300 g
02.12.15 -.320 g -.344 g -.328 g -.319 g
03.12.15 -.338 g -.366 g -.342 g -.333 g
04.12.15 -.356 g -.387 g -.361 g -.352 g
05.12.15 -.375 g -.400 g -.372 g -.370 g
06.12.15 -.385 g -.413 g -.388 g -.390 g
07.12.15 -.410 g -.445 g -.398 g -.400 g °
08.12.15 -.428 g -.463 g -.417 g -.425 g
09.12.15 -.457 g -.485 g -.432 g -.444 g
10.12.15 -.472 g -.500 g -.445 g -.466 g
11.12.15 -.499 g -.525 g -.460 g -.494 g
12.12.15 -.506 g -.540 g -.488 g -.500 g
13.12.15 -.524 g -.559 g -.509 g -.520 g
14.12.15 -.546 g -.585 g -.536 g -.555 g
15.12.15 -.558 g -.600 g -.548 g -.545 g
16.12.15 -.579 g -.635 g -.555 g -.570 g
17.12.15 -.575 g -.625 g -.562 g -.562 g
18.12.15 -.590 g -.648 g -.585 g -.582 g #
19.12.15 -.601 g -.671 g -.602 g -.606 g
20.12.15 -.607 g -.695 g -.614 g -.638 g
21.12.15 -.622 g -.716 g -.632 g -.658 g
22.12.15 -.653 g -.733 g -.647 g -.676 g
23.12.15 -.670 g -.779 g -.666 g -.720 g +
24.12.15 -.683 g -.785 g -.673 g -.727 g
25.12.15 -.694 g -.802 g -.682 g -.741 g
26.12.15 -.702 g -.813 g -.697 g -.769 g
27.12.15 -.724 g -.836 g -.703 g -.789 g
28.12.15 -.723 g -.828 g -.698 g -.780 g
29.12.15 -.756 g -.885 g -.732 g -.845 g
30.12.15 -.766 g -.905 g -.742 g -.854 g
31.12.15 -.796 g -.940 g -.768 g -.888 g
01.01.16 -.806 g -.964 g -.776 g -.921 g
02.01.16 -.820 g -.971 g -.785 g -.903 g

ab sofort genügt eine 2-tägliche Kontrolle
04.01.16 -.853 g 1.020 g -.823 g -.945 g
06.01.16 -.902 g 1.095 g -.830 g -.990 g
08.01.16 -.940 g 1.150 g -.878 g 1.070 g
10.01.16 -.983 g 1.180 g -.932 g 1.145 g
12.01.16 1.024 g 1.233 g -.940 g 1.186 g
14.01.16 1.057 g 1.268 g -.965 g 1.225 g
15.01.16 1.WK 1.WK 1.WK 1.WK
16.01.16 1.084 g 1.325 g -.994 g 1.286 g
18.01.16 1.147 g 1.388 g 1.033 g 1.343 g
20.01.16 1.150 g 1.425 g 1.050 g 1.370 g
22.01.16 1.205 g 1.492 g 1.088 g 1.463 g
24.01.16 1.252 g 1.540 g 1.111 g 1.520 g
26.01.16 1.280 g 1.580 g 1.145 g 1.552 g
28.01.16 1.350 g 1.620 g 1.175 g 1.625 g
30.01.16 1.380 g 1.695 g 1.220 g 1.690 g

Am 3. Februar geht es zum letzten mal auf die konventionelle Waage denn dann sind die Kerlchen exakt 70 Tage alt. Danach geht es in größeren Abständen weiter, da die Würmer nicht mehr ruhig sitzen bleiben wollen. Das bedeutet für sie: ab in den Wiegesack!

01.02.16 1.460 g 1.752 g 1.265 g 1.750 g
03.02.16 1.495 g 1.795 g 1.285 g 1.782 g
09.02.16 2. WK 2. WK 2. WK 2. WK
10.02.16 1.665 g 2.000 g 1.420 g 2.030 g
12.02.16 2. Impf. 2. Impf. 2. Impf. 2. Impf.
19.02.16 1.800 g 2.150 g 1.500 g 2.200 g
01.03.16 2.000 g 2.450 g 1.750 g 2.400 g
10.03.16 g g g g
20.03.16 g g g g
20.03.16 g g g g
30.03.16 g g g g
01.04.16 g g g g



16.02.2016:
So ist das eben mit der Planung: Aus Krankheitsgründen haben wir den Termin verschoben; also damit keine Mißverständnisse aufkommen: die Menschen, nicht die Hunde Exclamation, sind unvorhersehbar der heftigen Erkältungswelle zum Opfer gefallen und die Vernunft gebietet es, in dieser Situation angemessen zu reagieren.

15.02.2016:
Der kommende Montag ist fest eingeplant, deswegen hier bereits violett markiert. An diesem Tag erfolgt die Abnahme der Welpen durch einen Zuchtwart mit der Datenübernahme in das OHFV-Zuchtbuch. Die Wurfabnahme umfaßt neben einer allgemeinen Begutachtung der Gesundheit von Welpen und Muttertier natürlich auch die Kontrolle der Gewichte und wesentlicher Funktionen der Sinnesorgane. Diese Untersuchungen wurden erstmals vor einem Monat bei der Erstimpfung mit Wurfabnahme durch den ausführenden Tierarzt vorgenommen. Dabei erfolgte auch eine veterinärmedizinische Begutachtung des Muttertieres und der gesamten Zuchtstätte. Der Zuchtwart hat einen Tätigkeitsschwerpunkt in der Kontrolle rassebestimmende Merkmale - eine Aufgabe, die einem TA nicht gegeben ist da er unmöglich die Details von internationalen und nationalen Rassestandards kennen kann.

12.02.2016:
Nun hatten wir nochmal umdisponiert t und die heutige Blutentnahme mit der 2. Impfung zusammengelegt. Das klappte ganz prima, die paar Tage bis zur vollendeten 12. Woche spielen keine Rolle. Die DNA-Proben haben wir schon zuvor per Abstrich genommen so daß wir am 16.02. die DNA-Profile samt Abstammungsgutachten vorliegen haben. Die Untersuchung der Blutproben auf PRA und MH dauert nicht so lange, die Zertifikate werden dann auch bald im ZBA sein. Mit diesen Ergebnissen können dann die Welpenmappen in den Druck gegeben werden so daß wir wie geplant die Kleinen ab Mitte März abgeben werden. Sie sind dann 16 Wochen alt und gerüstet für ihr Leben in einem neuen Rudel. Stubenrein sind sie ja bereits, an die Leine werden sie jetzt noch gewöhnt. Bis gestern haben sie noch freiweg bei ihrer Mutter gesaugt - morgen bekommen sie die letzte Portion ZiMic mit Leber und danach ist mit Milch ersteinmal Schluß. Allerdings wird sich Nastja auch in den nächsten Tagen weiterhin ein-, zweimal täglich für wenige Augenblicke absaugen lassen. Das ist normal, sie ist eine hervorragende Mutter und wir sind sehr glücklich darüber, daß die Welpen so lange und so intensiv ihre Muttermilch genießen durften.

Nach Beratung mit der ausführenden Tierärztin haben wir beschlossen, die Blutentnahme auf einen festzulegenden Termin zwischen der 1. und 2. Impfung zu verschieben. Es ist einfach so, daß es für die Kleinen zu viel Streß bedeutet, wenn sie gleich bei ihrer ersten Begegnung mit dem TA über Gebühr herangenommen werden. Bei größeren Rassen mag das vllt. noch angehen, auch weil eben alles an diesen Tieren wesentlich größer ist als an unseren kleinen Bollis.

  • *) Die augenscheinlich fehlende / sehr geringe Zunahme rührt daher, daß die betreffenden Welpen zum Wiegezeitpunkt noch nicht "abgefüllt" gewesen sind. Wir machen solche Verrichtungen nie "nach Stoppuhr" sondern einfach dann, wenn es die Situation gerade ergibt. Entscheidend ist ja nicht die exakte Massenzunahme sondern die kontinuierliche Entwicklung aller Welpen eines Wurfes und diese ist unverkennbar. Die Waage stellt nur ein Hilfsmittel dar und ist naturgemäß zur Dokumentation unverzichtbar.

  • °) Die Augenöffnung ist nur ein erkennbares Merkmal für die beginnenden Veränderungen des Organismus. Eine dieser Veränderungen bestand darin, daß ELANA erstmalig selbständig Kot absetzte - und richtig schön im Nest verteilt hat. Damit kann man leben, es gibt ja Wasser Smile EDIK und ELIJA machen hier bei der Zunahme die Ausreißer - das wird sich aber in den kommenden Tagen wieder egalisieren. Hoffe ich mal.

  • #) Heute haben die Kleinen den ersten Milchteller vorgesetzt bekommen - wir haben seit Beginn der Laktation dem Muttertier täglich erst eine, später drei und seit heute keine Welpenaufzuchtmilch mehr verabreicht. Stattdessen erhielten die Welpen selbst erstmalig eine Dosis Milchpulver auf 60ml Wasser angeboten. Da sie hungrig waren - sonst wird das natürlich nichts - klappte das sofort. Dies ist unser erster Versuch mit ZiMic - Welpenaufzuchtmilch und wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. In Kürze beginnen wir dann mit der Beimischung von roher Leber und später dann industriemäßiges Dosenfutter von Dinner for Dogs.

  • +) Nun gab es den ersten Milchteller mit "festen Beimischungen" in Form von etwas fein zerdrücktem Dinner for Dogs, was einen sehr hohen Fleischanteil hat und keine künstlichen Zusätze enthält. Die Kleinen haben sich nichtmal "gewundert" und sofort reingeschlabbert; klar bleiben die festen Bestandteile erstmal bis zum Schluß übrig, doch ein Teil davon ist mit der Milch in die kleinen Magen gewandert und ein Teil wurde ganz gezielt aus purer Neugier aufgenommen. Nun heißt es abwarten und "gucken was hinten rauskommt"; genauer wie es rauskommt, das ist ja entscheidend.

Inzwischen haben wir, bei strahlendem Sonnenschein und eher frühlingshafter Temperatur, den 4. Advent und Anastasia bekommt auch wieder regelmäßig mit den Kleinen ihre ZiMic-Milchmahlzeit serviert.
Das Mischungsverhältnis für die Welpen wurde nun auf ca. 20gr + 50ml Wasser hochgesetzt. Für die Mutter gibt es eine leicht geringere Konzentration.
Die Aussage "ca. 20gr" bezieht sich darauf, daß der Meßlöffel nicht immer exakt gestrichen voll ist - manchmal ist es etwas mehr manchmal ein wenig darunter. Das ist bei Welpen im Alter von nun gleich 4 Wochen vollkommen bedeutungslos. Der beste Indikator für eine ordnungsgemäße Verdauung ist immer noch das "was hinten rauskommt", genauer die Konsistenz des Kotes. Wenn es schöne glänzende, feste Würstel sind ist alles in bester Ordnung. Wird der Abgang breiig, ist der Fettanteil zu verringern = weniger Pulver auf gleiche Wassermenge. Da wir die Welpen ganz bewußt nicht einzeln tränken, haben wir auch keine direkte Kontrolle über die einzelnen Trinkmengen. Indirekt ist natürlich feststellbar, daß die etwas zu kurz gekommenen - weil zu langsam - dann sehr intensiv um Mutterns Milchbar rangeln. Deren Begeisterung hält sich allerdings etwas in Grenzen - ganz deutlich ist zu merken, daß die Laktation bereits zurückgeht. Es zeigt sich auch wieder, daß es einen Ausreißer gibt und wie nicht anders zu erwarten, ist das der Gold-Zobel Junge. Er springt wohl noch heute über die 700 Gramm-Marke und ist damit allen anderen um ca. 10 % überlegen. Im Gegensatz dazu macht EDIK seinem Namen keine Ehre, ist dennoch wohl genährt und wie alle anderen mopsfidel.
Im Garten hat es den Kleinen heute nicht recht gefallen. Die Sonne ist noch ungewohnt grell, es ist alles kalt und Wind geht auch noch ein bissel. Das war heute der erste "Freigang" - somit ist noch viel zu lernen und es steht zu hoffen, daß die Würmer im neuen Jahr auch mal richtigen Schnee zu sehen und fühlen bekommen; sollen ja keine Weicheier werden Laughing

Seit die Kleinen auch regelmäßig feste Nahrung aufnehmen, lehnen sie die Ersatzmilch ab. Wir geben dennoch der Nastja 2 - 3 mal täglich ca. 100 ml Wasser mit 30gr. Milchpulver versetzt was diese auch ganz gierig reinschlappt. Nastja säugt ihre Kinder tagtäglich mit einer beneidenswerten Ausdauer und diese fordern das auch ein. Da sie offenbar noch sehr gut "melkt", sind auch keine Bißspuren am Gesäuge zu erkennen. Kleinere Kratzerchen sind nocrmal und nicht tragisch. Ob es an der ZiMic - Welpenmilch liegt, daß Nastja so gut laktiert, kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden da uns dafür keinerlei Vergleichswerte vorliegen. Gegenüber ihrer Mutter Mascha ist das allerdings geradezu gigantisch! Genaueres können wir erst sagen, wenn wir bei Maschas kommendem Wurf im Frühjahr 2017 das gleiche Regime der Milchversorgung praktizieren werden. Wie immer es dann auch ausgehen mag: Der finanzielle Mehraufwand für die ZiMic -Welpenmilch hat sich aus unserer Sicht in jedem Falle als richtig erwiesen. Das umsomehr, als die lieferung sehr rasch hier war da ich nicht so schnell mit den Welpen gerechnet hatte. Die Tragzeit betrug exakt 56 Tage - das ist wirklich das untere Limit. Nicht ungewöhnlich an sich, doch eben auch nicht üblicher Alltag. Immerhin waren alle Welpen von sehr guter Vitalität und auch mit guten Geburtsgewichten auf die Welt gekommen.


24.01.2016:
In weniger als zwei Tagen werden die Welpen ihre 9. Woche vollenden. Das ist an sich nichts bedeutsames, vielmehr scheint es bemerkenswert, daß Nastja nach wie vor ihre Kinder regelmäßig saugen läßt! Sie hat noch immer ein deutlich ausgeprägtes Gesäuge und natürlich bekommt sie auch weiterhin ihre alltäglichen Mahlzeiten in Form von 2 mal ca. 100 ml ZiMic Welpenaufzuchtmilch, welche sie mit ihren Welpen teilt.
Heute nun werde ich den letzten Beutel mit 4 x 125 Gramm Milchpulver öffnen. Wenn dieser aufgebraucht sein wird, sehen wir wie es weitergeht. Auf jeden Fall wollen wir den Kleinen so lange als irgend möglich Nastjas eigene Milchbar erhalten.
Eine Anmerkung noch: Letzte Nacht haben die Welpen erstmals von ca. 22:00 bis gegen 07:30 durchgeschlafen. Dabei war die letzte Fütterung gegen 21:00 und ca. eine Stunde später erfolgte nochmals ein Freigang zur Entleerung.
Welcher Stellenwert hierbei der ZiMic-Aufzuchtmilch tatsächlich zuzuschreiben ist, kann derzeit nicht sicher gesagt werden. Wir sind aber überzeugt, daß der nicht unerhebliche Mehraufwand den Welpen in jedem Falle zu Gute kommt. Es ist dabei belanglos ob dies auf direktem Wege oder indirekt über die Muttermilch geschieht.

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Beitrag2/3, Verfasst am: 01.02.2016, 08:06   

Betreff: Zur Entwicklung des E-Wurfes
Zusatz:       Über die Rolle der ZiMic-Aufzuchtmilch
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Was gibt es nun noch zu berichten? Übermorgen sind die Kleinen exakt 70 Tage, also 10 Wochen auf der Welt und heute früh nun hatte Nastja zum ersten Male etwas herumgezickt und wollte die Kinder nicht an die Milchbar lassen. Die haben dann vermehrt ihren ZiMic-Teller geschlabbert aber zwischendurch immer wieder ihre Mutter animiert endlich aufzustehen und das tat sie dann auch - sofort wurde sie von allen Seiten überfallen und ausgezutscht.

Sie erhielt dabei noch ihre Portion ZiMic-Milch die sie wie immer gerne reinschlabberte.

Wenn man bedenkt, daß anderswo die Kleinen vor 2, 3 Wochen schon aus dem Haus geworfen werden, dann muß einem normalen Menschen doch klar werden, daß das nichts als blanke Barbarei ist, daß gerade hierin ein großer Teil der Wurzeln für die zunehmende Degenerierung unserer Rassehunde begründet ist! Muttermilch ist nunmal das allerbeste was es auf der Welt für alle Säugetiere gibt und diese vorzuenthalten ist schlicht grausam und verantwortungslos. Was sind die Folgen?
Neben einer unzureichenden natürlichen Immunisierung der Welpen erleiden diese einen seelischen Bruch da sie aus ihrer Gruppenstruktur in einem Alter herausgerissen werden, in dem sich noch nicht annähernd eine feste Hierarchie entwickeln konnte. Wenn dann das unsubstantiierte Geschwafel von der ominösen Rudelstellung in den Ring geworfen wird, so hat das m. E. nur den einen Zweck: Sich selbst zu alibiisieren da man ja nur die "von Gott gewollten Tatsachen" zu akzeptieren bräuche.

Etwas kaltschnäuzigeres ist mir kaum mal untergekommen - immerhin handelt es sich hier um kleine Säuglinge, die, auch wenn sie die monogastrische Phase längst hinter sich gelassen haben, durch nichts auf der Welt zu bewegen wären, freiwillig auf die hochwertigste Form der Nahrung zu verzichten. Daß sie diese Ernährungsweise langsam Exclamation von alleine verlassen lernen ist bei allen Mammalia Aufgabe der Mutter! Und sie erfüllt diese Aufgabe indem sie auf die Zeichen hört, die die Natur ihr vorgeben: Nachlassende Laktation, nicht etwa ein willkürlich angekreuzter Tag im Kalender!

Entreißt man die Welpen der Mutter, und dies in permanenter Grausamkeit, dann wird ihr Milchfluß bei jedem folgenden Wurf geringer werden und bei ihren weiblichen Nachkommen bildet sich eine adäquate Veranlagung heraus. In Folge dieser Praxis bleiben die Nachkommen insgesamt etwas "mickriger" als sie eigentlich sein könnten wenn man ihnen ihr natürliches Leben nicht durcheinander gebracht hätte.

Die Barbarei geht aber noch einen Schritt weiter indem sie die Kleinen bereits mit der 2. Lebenswoche einer chemischen Traktur unterwirft, die sich in 14-tägigem Abstand permanent wiederholt - zum Wohle der Chemieindustrie und der partizipierenden Tierärzte. Wenngleich sich mit den applizierten Anthelmintika keineswegs Reichtümer scheffeln lassen - mit den durch diese Praxis provozierten Folgekosten aber schon!

Wir haben nun unsere Beobachtungen, die wir im Falle von Anastasia mit ihrem ersten Wurf denen von ihrer Mutter Mascha mit ihren bisherigen 4 Würfen gegenüberstellen. Das Mutterverhalten beider Hündinnen unterscheidet sich grundsätzlich wie Tag und Nacht! Schlägt Mascha ihre Welpen schon nach 3, höchstens 4 Wochen Säugezeit in die Flucht, so säugt Nastja noch mit 9 Wochen kontinuierlich und hingebungsvoll. Es ist anzunehmen, daß auch die Woche 10 noch mit weiter verringerter Laktation genug für "das kleine Frühstückchen zwischendurch" zusammenlaufen läßt und so ein langsames Entwöhnen von der Zapfstelle stattfinden kann.
Welche Rolle bei diesem Verlauf der täglich verabreichten ZiMic-Welpenmilch zukommt kann gegenwärtig nur spekuliert werden denn es fehlt ein sicherer Vergleich und diesen werden wir ehestens zum Jahresende bzw. im Frühjahr 2017 erhalten können, wenn Mascha ihren 5. Wurf haben wird.
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(Robert Lembke)
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Beitrag3/3, Verfasst am: 03.04.2016, 10:07   

Betreff:
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Heute nun, nachdem wir die erste Nacht seit 10 Monaten ohne Welpen im Haus "überstanden" haben, möchte ich noch ein kleines Fazit ziehen:

Anastasia hat, als mit 3 ½ Jahren späte Erstgebärende, ihre Mutterrolle mit überaus beachtenswerter Bravour angenommen und ausgefüllt. Daß dies so möglich war ist nach unserer Überzeugung zu einem guten Teil der langen Lernphase zuzuschreiben, welche die selbst aktiv miterlebten B, C und D-Würfe Maschas ihr ermöglicht haben. In allen Fällen hatte sie mit sichtbarer Begeisterung Körperpflege und Zuwendung den Halbgeschwistern angedeihen lassen.

Da wir bei Nastjas Erstgeburt, nach exakt 56 Tagen Tragzeit, auch Komplikationen einkalkulieren mußten - die Ausbildung der Milchleiste setzte erst spät, ein Tag nach vollzogener, recht schwerer (2 x Steißlage) Geburt ein - haben wir kurzfristig ZiMic-Aufzuchtmilch geordert. Die kam am Tag nach der Geburt hier mit der Tagespost rechtzeitig an und weil sich unsere Vorsorge als nicht notwendig herausstellte, haben wir die Aufzuchtmilch von diesem Tage an regelmäßig an die Mutter verfüttert. Später dann bekamen auch die Welpen ihren ZiMic-Teller, erst pur, dann mit roher Leber versetzt, dargereicht ohne die Fütterung des Muttertieres dabei auszusetzen.

Anastasia säugte ihre Welpen exakt 11 Wochen lang um dann recht abrupt, quasi von einem Tag auf den anderen, die Milchbar für geschlossen zu erklären und das machte sie ihren Kindern sehr drastisch und unmißverständlich klar. Länger als zwei Tage haben die es auch nicht mehr versucht an die begehrten Zapfstellen vorgelassen zu werden. Die Signale waren also in ihrer Art und Weise so eindeutig, daß man diese Chronologie mit vollster Berechtigung als einzig biologisch richtig einzustufen hat. Daraus folgt, daß nach Ablauf der 12. Lebenswoche alle Welpen vollständig entwöhnt waren.

Ich entsinne mich, daß es in der DDR verboten war, Welpen vor der 12. Woche abzugeben - ja, warum wohl?

Die Antwort ist einfach: Weil es auch verboten war, daß sich hier jemand an wehrlosen Hunden eine Goldene Nase zu verdienen trachtet. Ein sogenanntes Tierschutzgesetz war nicht notwendig - die saubere Zucht wurde durch den Verband (VKSK, SDG) in perfekter Weise gewährleistet. Für uns selbst kam es noch nie in Betracht, Welpen - egal ob Hund oder Katze - vor der vollendeten 12. Woche abzugeben. Interessenten, welche meinen nicht so lange warten zu können, sind bei uns an der falschen Adresse.
Sicher, es gibt hin und wieder Einzelfälle, wo auch wir bereit sind, eine Ausnahme zu machen. Ob und in welchem Umfang das möglich ist, wird von dem individuellen Entwicklungsstand des Welpen UND durch die Person des künftigen Halters, insbesondere dessen beruflicher Ausrichtung entschieden. Bei mehr als 20 Welpen war das bisher einmal der Fall und in dieser "Häufigkeit" wollen wir es auch belassen.

Das Bundesdeutsche TSG ist nichts, was den Tieren Schutz gewährt, es schützt einzig und allein abartige bestialische Rituale bestimmter Religionsgemeinschaften, die Interessen des Kapitals, korrupter Vereine, der Futter- und Arzneimittelindustrie, leider auch die gewissenloser Tierärzte denen es einzig um´s Kasse machen geht denn sie haben erkannt, daß mit gesunden Tieren kein Blumentopf zu gewinnen ist!

Daß ein Veterinär kein Samariter sein kann, ist in einer profitorientierten Gesellschaft als Selbstverständlichkeit zu akzeptieren. Von daher liegt es mir fern diesen Berufsstand zu verteufeln. Ich möchte nur auf Verwerfungen hingewiesen haben, welche auch vor den Heilberufen nicht Halt machen. Die eigenen Augen, den eigenen, kritischen Verstand muß jeder Tierhalter selbst wach halten und beim geringsten Zweifel an irgendeiner (Be-)Handlung nachhaltig hinterfragen, ggfs. eine Zweit- oder auch Drittmeinung einzuholen bereit sein. Neben konventioneller Tiermedizin soll auch der Blick nicht vor alternativen Methoden verschlossen sein! Nur gilt es dabei ganz besonders aufmerksam die Person des Anbieters unter die Lupe zu nehmen! Schrlatane trifft man überall und heutzutage schmücken sich gern die Leute mit Adjektiven wie "absolviertes Studium" was etwas suggeriert, das aber leider in keinster Weise dieser Begrifflichkeit auch nur nahe kommt! Warum auch? Wer sich Doktortitel kauft schreckt vor nichts zurück - die Politiker leben es ja vor!
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