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Vereine und deren Papiere
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Grus51
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Beitrag1/3, Verfasst am: 03.04.2015, 18:29   

Betreff:   Vereine und deren Papiere
Zusatz:       Papier ist geduldig - aber welchen Wert hat es?
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hilfdu.com schrieb wie folgt:
* Achtung wenn ein Hund Papiere vom ICR hat, sind diese die Tinte nicht wert.

Zitat Anfang“Dieser ICR ist einer von viele Verbänden wo sich die Züchter finden die bei VDH rausgeflogen sind oder nicht auifgenommen wurde es gib da viele Zuchtfabriken unter den Hund die unter VDH bedingungen nicht zur Zucht verwendet werde dürfen sind bei den auf einmal gesund”
Zitat Ende


Abgesehen von dem bemitleidenswerten Deutsch des Schreibers ist die Kernaussage zutreffend, ja sie muß gar noch erweitert werden, denn es sind nicht selten aus freien Vereinen rausgeworfene Welpenfabrikanten, die neue Vereine gründen und das nur mit dem Ziel, maximalen Profit zu machen, Profit auf Kosten der Tiere. Die Glorifizierung eines VDH ist ein ebensolcher Unfug wie die Globalaussage, daß die freien Vereine nur als Sammelbecken für Vermehrer dienen. Diese freien Vereine haben ihren ursprünglichen Grund darin, daß der VDH viele wirkliche Rassen nicht anerkennt bzw. erst sehr spät und auf vermehrten Druck anerkannt hat; Bolonka Zwetna z.B. erst seit 2011 und auch erst, nachdem diese Rasse von sogenannten Züchtern "verbessert" worden ist indem diese mit wilden Bastardierungen einen "Deutschen Bolonka" schaffen wollten. Nun laufen diese Bankerts allenthalben rum und es werden derer immer mehr.
Das Verweigern des VDH war also einmal mehr zum Schaden der Rasse und hat der Rassegesundheit nicht wieder gutzumachende Nachteile beschert.
Hinterher ist immer gut klugscheißen - ich weiß - und wenn dieses falsche handeln dazu geführt hatte, daß auch ich Mitglied in einem freien Verein geworden war, dann ist das einzig positive dabei, daß ich so die kriminellen Verwerfungen aus nächster Nähe und mit eigenen Augen erleben konnte. Aus diesem Erkenntnisprozeß reifte schließlich der Entschluß, daß es so nicht weitergehen kann und darf.

Alle danach ins Visier genommenen "Dissivereine" erwiesen sich bei genauem Hinschauen als mindestens ebenso schlecht oder gar noch grauenvoller als der erlebte Erstverein. Das anschließende Liebäugeln mit VK / VDH brachte leider die Ernüchterung, daß dort und bei genauerem Hinsehen auch so viel im Argen liegt, daß sich praktisch für uns nur die Frage stellte: Gänzlich aufzuhören oder . . . etwas eigenes, neues aufzubauen.
Ich denke, daß unsere Entscheidung die richtige gewesen ist.

Und nein, unser Verein erkennt eben nicht vorbehaltlos die Papiere anderer freier Vereine an. Wir prüfen diese sehr gründlich und gibt es nur leiseste Zweifel, dann landen diese samt dem Verein auf dem Index!
Das sind wir den Tieren UND auch den künftigen Besitzern unserer Welpen schuldig!

Um es klar zu unterstreichen:
Wenn wir einen Verein auf den Index setzen weil wir dort entsprechende Unregelmäßigkeiten feststellen mußten, dann richtet sich das NICHT GEGEN alle dortigen Mitglieder sondern ganz direkt gegen die Verantwortlichen des Vereins denn wir können und wollen nicht über uns unbekannte Menschen urteilen, können aber sehr wohl die von bestimmten Leuten zu verantwortenden Betrügereien entdecken und sanktionieren. Es gilt der simple Satz, daß Betrug in der organisierten Hundezucht niemals von irgendeinem Mitglied ausgeht sondern stets von der betreffenden Vereinsleitung geduldet und gefördert wird. Das ist alltägliche Praxis in Deutschlands Dissidenzvereinen; eine seit kurzem verpöhnte Diktion, die wir dennoch pflegen weil sie im Grunde nicht auf unseren Verein zutrifft. Wir sehen uns abseits dieser zumeist unseriösen Vereine die oft gleichzeitig auch noch ihr eigener "Dachverband" zu sein vorgeben.
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Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen.
(Robert Lembke)
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Grus51
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Beitrag2/3, Verfasst am: 04.05.2015, 08:43   

Betreff:   Papiere mit Weißen Flecken . . .
Zusatz:       Lücken in der Ahnenreihe - was nun?
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Es ist zugegebenermaßen eine Situation, welche man als unschön bezeichnen muß doch diese Situation ist noch tausendmal schöner als eine komplette Ahnenreihe die ihren Ursprung in gnadenloser Fälschung hat.

Was bedeutet es in der Praxis, wenn man die Abstammung seines Hundes nicht rückverfolgen kann?
Zuerst einmal: Dem Hund ist das vollkommen gleichgültig!
Dem Besitzer kann es auch ziemlich schnuppe sein, sofern er das Tier lediglich zur eigenen Erbauung hält und weder den Drang verspürt an Ausstellungen teilzunehmen noch sich züchterisch zu betätigen beabsichtigt.

Zur Teilnahme an normalen Hundeschauen sind im Regelfalle nur Rassehunde zugelassen und die dokumentieren das, indem sie mit einer entsprechenden Ahnentafel aufwarten. Nun gibt es aber nicht selten Vereine, welche damit werben daß "Rassehunde mit oder ohne Papiere" zur Schau zugelassen sind. Es geht dabei natürlich nur darum, entsprechende Einnahmen zu generieren denn im Grunde braucht kein ernsthafter Züchter einen Vergleich mit Tieren unbestimmter Herkunft / Abstammung. Kurioser Weise ist es nicht selten so, daß gerade solche Hunde einen "Titel" erlangen, deren "Dunkle Vergangeheit" dies eigentlich ausschließen muß. Aber da geht es ja noch weiter! Nun wird dem Aussteller suggeriert, daß er ja ein ganz wunderschönes Prachtexemplar, sowas von rassetypisch, sein Eigen nennt und es ein Jammer ist, wenn er das nicht weiterhin ausstellen oder besser noch, damit züchten wolle. Auf derartige Bauchmiezeleien fallen die Leute reihenweise herein - wir wollen uns da garnicht ausklammern. Und wenn dieses Gesülze erste Ergebnisse in Form neuerlicher Teilnahme zeitigt, dann kann man auch schonmal damit rechnen, Angebote in der Art zu bekommen, daß sich ja mit etwas gutem Willen auch die entsprechenden Lücken im vorhandenen Abstammungsnachweis schließen lassen und somit einer Zucht nichts mehr im Wege stünde.
Gleich vornweg: Es ist natürlich fast immer möglich, fehlende Ahnen korrekt zu ermitteln doch eines muß man mit ein wenig Überlegung selbst erkennen: Für solcherlei Recherche sind mindestens mehrere Hundert bis weit über Tausend Euronen als Aufwandsentschädigung einzuplanen! Wenn man stattdessen mit einem läppischen Hunderter oder gar noch weniger als "Rechnung" konfrontiert wird, ist es ganz sicher, daß hier nur ein primitiver Betrug gegenfinanziert werden soll und damit macht sich derjenige, der diesen "Freundschaftsdienst" honoriert selbst strafbar und was noch schlimmer ist, er hat sich damit auch erpreßbar gemacht!

Ist es das wert?

Darauf gibt es nur eine Antwort: In keinem Fall!

Die moderne Genetik erlaubt es heute mit großer Treffsicherheit festzustellen, ob ein Hund tatsächlich reinrassig ist oder als Bastard eingestuft werden muß. Das festzustellen bedarf es nur eines einzigen Milliliters Blut. Die Kosten des Verfahrens sind sehr überschaubar und bieten eine Sicherheit, die kein anderes Verfahren bieten kann. Zudem wird so ein DNA-Profil vom betreffenden Tier erstellt und über 5 Jahre in einer zentralen Datenbank archiviert. Dieses Tier ist somit unverwechselbar, seine Herkunft kann von niemandem manipuliert bzw. verfälscht werden. Das ist besonders wichtig in einer Zeit, da Kriminelle nicht zurückschrecken um implantierte Transponder herauszuschneiden und anderen Tieren einzusetzen. Das ist sogar viel einfacher als die ach so primitive Methode der Tätowierung.

Ergibt die Labordiagnose, daß eine lückenhafte Ahnentafel zu einem rassereinen Tier gehört, dann steht einer züchterischen Verwendung nichts mehr im Wege. Allerdings gilt es, hierbei besonders sorgfältig bei der Auswahl des Geschlechtspartners vorzugehen. Es ist Sache des qualifizierten Hauptzuchtwartes, mit seinem Wissen und Erfahrung, unter Zuhilfenahme der ihm gegebenen technischen Möglichkeiten, dem angehenden Züchter die bestmögliche Unterstützung angedeihen zu lassen.


Beide vorstehenden Absätze entsprechen nicht der Realität und wurden deswegen ungültig gezeichnet!
Sär. 29.02.2020
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Beitrag3/3, Verfasst am: 29.02.2020, 12:51   

Betreff:
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In der Tat gibt es nur eine einzige, wirklich sichere Methode zur Feststellung einer Herkunft oder Abstammung und das ist eine lückenlose Nachweisführung mittels eines korrekt geführten Zuchtbuches und das ist etwas, worauf die Masse der dubiosen Vereine keinen gesteigerten Wert legt. Der Grund dafür ist einfach darin zu sehen, daß nicht unerhebliche Einnahmen diesen Vereinen entgehen würden, wenn sie tatsächlich korrekte Dokumentationen pflegen würden. Stattdessen werden Würfe auf Zuruf eingetragen und entsprechende Papiere umgehend per Post an den Besteller verkauft. Ob es die genannten Welpen wirklich gibt weiß niemand weil es einfach niemanden interessiert! Deswegen hat auch niemand jemals eine Zuchtstätte wirklich kontrolliert und es ist auch kein Zuchtwart aufgetaucht um einen vorgeblichen Wurf zu begutachten. Genausowenig interessiert es in solchen Vereinen, ob ein DNA-Profil angelegt worden ist. Absurderweise hat jemand einen Stempel "DNA hinterlegt" erfunden und gaukelt damit eine nicht vorhandene Qualität vor. Dem Käufer ist es völlig wertlos so einen Stempel im Ahnenpaß zu haben denn er kann damit NICHTS anfangen. Das einzige was ihm etwas nützen würde, wäre ein kompletter DNA-Profilausdruck nach ISAG Standard, also mit 19 bzw. seit letztem Jahr nun 22 Markern denn nur mit diesem Ausdruck ist es möglich, die Abstammung festzustellen - vorausgesetzt beide Elterntiere besitzen einen ebensolchen Ausdruck.
DNA-Profile mit weniger Markern entsprechen nicht dem ISAG-Standard sind unbrauchbar in Bezug der Abstammungsdiagnose. Sie sind natürlich viel preiswerter, ihr Sinn besteht einzig darin, ein zusätzliches Identitätsmerkmal neben dem Transponder zu haben weil dieser zuweilen ausfallen kann oder auch manipulativ zerstört wird.

Ein irrwitziger Stempel nutzt nichts, genausowenig wie eine entsprechende Labornummer etwas nutzt denn die Labore dürfen ausnahmslos dem Besitzer = Auftraggeber irgendeine Auskunft erteilen. Um dies tun zu können muß der Auskunftsuchende seine Berechtigung nachgewiesen haben und er muß dazu den Ausdruck vorweisen können. Nur wenn weitere Untersuchungen im gleichen Labor erfolgen sollen genügt die Angabe der entsprechenden Labornummer unter der die Probe einst archiviert worden ist. Diese Nummer kann aber nur der Auftraggeber haben denn der hat ja auch die Rechnung bezahlt. Doch nun kommts: Der Hinweis "DNA hinterlegt" bedeutet keineswegs, daß auch ein DNA-Profil erstellt worden ist! Es ist lediglich davon auszugehen, daß eine Abstrichprobe eingesandt und archiviert wurde. Das kostet nur ein paar Groschen - ein vollständiges DNA-Profil zu erstellen ist nicht unter 40 Euronen zu haben. Der Ausdruck als Zertifikat kostet dann noch extra.
Bei einem Massenproduzenten würde dies den Reingewinn erheblich dezimieren weshalb diese Leute sogar die Zweitimpfung auf den Käufer abwälzen.

OHFV-Mitglieder zahlen die Kosten direkt an den Verein und kommen so in den Genuß deutlich geringerer Aufwendungen. Im OHFV ist stets der Verein Geschäftspartner des Labors und folglich hat auch nur der Verein die vollen Rechte an den Ergebnissen und Befunden. Ein Welpenkäufer kann also in jedem Falle mit seinem Anliegen an den OHFV herantreten und wird immer die notwendige Hilfe erfahren. Dafür bürgen die Zuchtbuch- und Urkundenstelle des OHFV soweit es sich um Tiere handelt die in unserem Verein als Zuchttiere registriert bzw. als Nachzuchten hier geboren worden sind. Das gilt für alle Bolonka zwetna und die meisten Tiere der ausgeschiedenen Zwergpudelzucht und es gilt grundsätzlich nicht für die 2016 ausgeschlossene Colliezucht.
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