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Augen, Ohren und Ruten & die Farben
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Mascha

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Beitrag1/2, Verfasst am: 29.04.2015, 20:35   

Betreff:   Augen, Ohren und Ruten & die Farben
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Das Freilegen der Augen bewirkt etwas Positives bei Hundebegegnungen!

Da die Hunde sich vorzugsweise am äußeren Erscheinungsbild orientieren, ist es wichtig, dass auch die Augen für Hunde sichtbar sind.
Vor Jahren hatte ich eine Briard- Hündin in einer meiner Hundetreff- Gruppen. Bei ihrem ersten Auftreten gab es Tumult! Glücklicherweise hatte jemand einen Haargummi zur Hand, das Fell über den Augen wurde hochgebunden und schwupps - die Situation war entspannt.

Ähnliches konnte ich bei kupierten Hunden beobachten. Ohren kupiert oder gar der Schwanz (das geht gar nicht!!!!) - entgegenkommende Hunde sind total irritiert. Hier ist keine Kommunikation möglich und Theater vorprogrammiert.

Ein anderes Thema sind die Fellfarben. Meine Beobachtungen: Nahezu einheitlich "milchkaffeebraune" Hunde verursachen durch ihr Auftreten weniger Tumulte. Hingegen gibt es bei den "Dreifarbigen" wie z.B. Jack Russell, Beagle usw. regelmäßige Aufstände.
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Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.

Georg Bernard Shaw (1856 - 1950)
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Beitrag2/2, Verfasst am: 14.04.2016, 22:17   

Betreff:
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Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich den Startbeitrag erst jetzt gelesen habe. Darin sind Aussagen enthalten, die mir nicht einleuchten wollen.

Zitat:
Ohren kupiert oder gar der Schwanz (das geht gar nicht!!!!) - entgegenkommende Hunde sind total irritiert. Hier ist keine Kommunikation möglich und Theater vorprogrammiert.


Ich möchte jetzt keine Diskussion zum Für und Wider des gezielten verstümmelns bestimmter Körperteile eröffnen denn diese wäre - bedingt durch die aktuelle Gesetzeslage - völlig nutzlos. Nein, es geht mir eher darum eine Feststellung zu machen und die lautet: Hunde wurden und werden seit über 100 Jahren kupiert - nicht alle, nur bestimmte Rassen uind das teilweise aus praktischen Gründen aber zumeist aus einem bestimmten Schönheitsempfinden der Besitzer / Züchter heraus.

Es ist mir nicht einleuchtend, wieso allein deswegen keine innerartliche Kommunikation soll stattfinden können und daß deswegen "Theater" vorprogrammiert sei, bestreite ich rundweg.
Es ist hingegen unbestritten, daß die Rute ein sehr gutes und sehr deutliches Stimmungsbarometer darstellt, welches von jedem NORMAL ENTWICKELTEN Hund auch unzweideutig interpretiert wird. Allerdings besteht Hund nicht allein aus diesem Schwengel sondern hat dazu noch ein recht breit gefächertes Inventar an Signalen und eines davon ist die Mimik - wozu die Ohren bzw. deren Form und Größe nichts wesentliches beisteuern - ein anderes die "Bürste". Der Ausspruch von dem "Haare zu Berge stehen" kommt ja nicht von ungefähr! Und schließlich gibt es rein visuell noch die gesamte Körperhaltung, welche sehr eindeutig eine drohende Konfliktbereitschaft oder eben die Vermeidungswilligkeit dem jeweiligen Gegenüber anzeigt. Das sind nur die optisch wahrnehmbaren Signale und sie haben jedes Für sich genommen die Möglichkeit entsprechende Ansagen zu machen. Das ist einleuchtend denn nicht jeder Hund wird ALLE diese Ausdrucksmöglichkeiten wahrnehmen können! Das geht schon bei den Langhaarrassen damit los, daß sie eben nicht ihre "Bürste" machen können! Ist das der grund, weswegen sich zwei Tiere in die Wolle kriegen? Natürlich nicht! Sind sich 100 Jahre lang die Stummelschwanzrassen wie Boxer, Rottis etc. an die Gurgel gegangen weil sie nicht freudig wedeln konnten? Wohl auch nicht denn dann gäbe es diese Rassen nicht mehr! Was dann?

Nach meinem Dafürhalten gibt es nur eine Antwort darauf, warum es zunehmend "Problemhunde" gibt:
Sie werden von ihren Menschen dazu gemacht! Teilweise absichtsvoll doch zum übergroßen Teil nur durch pures Unvermögen, gepaart mit ungehemmter Besitzgier. Jeder will das haben, was der Nachbar schon hat, was man irgendwo mal gesehen hat oder schlimmer noch, was gerademal im Fernsehen angesagt ist.

Dabei wird absichtsvoll außer Acht gelassen, daß man mit einem Lebewesen, noch dazu einem, welches von seiner Biologie her einen Familienverband braucht um richtig funktionieren zu können, eine riesige Verantwortung zu übernehmen hat welche eben nicht in ein paar Minaten endet sondern gut 15 Jahre aufrechterhalten werden muß. Das Tier wird zum Spielzeug deklassiert - warum kauft man dann nicht gleich ein richtiges Spielzeug? Ist viel preiswerter und macht keinen Dreck, keine Arbeit und es nervt auch nicht weil es beschäftigt werden möchte, weil es die Nähe zu seinem Leit...... sucht, sich an ihm und mit ihm spielerisch messen möchte.

Das alles wird den so seelisch gequälten Hunden vorenthalten, es wird ihnen gezielt ein Stück Lebensqualität gestohlen! Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, daß von verantwortungslosen Vermehrern Massenproduktion betrieben wird, daß die Babys viel zu jung, viel zu früh ihren Müttern entrissen, von ihren Geschwistern brutal getrennt werden, verweigern die neuen Besitzer dem heranwachsenden Junghund die Zuwendung die er so dringend benötigt und darüberhinaus auch die so notwendige Erziehung!

DAS, nichts anderes, ist ursächlich der Auslöser aller Aggressionen. Es sind keine Mißverständnisse im klassischen Sinne, es ist einfaches Nicht-Verstehen-Können, weil es ihnen niemand gelehrt hat.

Auf meinen Wanderungen mit den Hunden begegne ich immer verschiedenen Rassen aller Größen. Da gibt es ein paar wenige "hoffnungslose Fälle" deren Lebensmittelpunkt ein mickriger Zwinger ist. Da gibt es auch ein paar wenige hyperaktive, welche sich am liebsten selbst in der Luft zerreißen möchten. Die übergroße Mehrheit aber ist freudig erregt wenn wir kommen. Die hören uns schon bevor sie uns sehen können und erwarten unser Kommen. Da gibt es ein paar Streicheleinheiten und auch mal ein Leckerli für alle! Und dann gibt es die armen Tiere, deren Besitzer keine Kontakte wünschen weil ihr Hund ja so furchtbar gefährlich sei. Komisch nur, wenn wir alleine sind, ist nichts mit gefährlich, da überwiegt die Freude am Kontakt mit Artgenossen - auch wenn das nur ein paar Fußhupen sind! Aber gut, der Besitzer hat das Sagen und seinem Wunsche muß man folgen. Es tut weh, soviel Ignoranz und Unverständnis mit ansehen zu müssen - der Hund versteht das nicht - meinen dreien ist es egal denn die haben ja sich!

Hunde unter sich haben kein Problem - egal wie sie äußerlich beschaffen sind. Erst wenn das Zweibein dazukommt wird es ggfs. kritisch - und das Zweibein ist ja nun nur sehr selten irgendwo kupiert Mr. Green

Freilich kann man nicht einfach zwei sich fremde Tiere aufeinander loslassen, wenn deren körperliche Unterschiede so gravierend sind. Ausgiebiges beschnüffeln untereinander und beruhigendes Einwirken sind der beste Garant zu einer neuen Freundschaft. Ja und ein wenig Theaterdonner gehört bei Hundis nunmal auch dazu! Es geht zuweilen laut zu, Grund zur Panik ist das noch lange nicht und so wie sich Kinder oder auch Erwachsene zuweilen mal handgriflich auseinandersetzen, genauso sollen wir das auch unseren Vierbeinern zugestehen. Ein paar Kratzer merken sie gar nicht und ein bisschen Wolle wächst wieder nach. Lernen voneinader - das geht alle an - egal wie groß oder klein, jung oder alt.
_________________
Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen.
(Robert Lembke)
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